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Die
nächste Sitzung des Stadtrates Arnstadt findet am 24.05.2012, 16 Uhr,
im Arnstädter Rathaus statt..
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Konsequent
Regelmäßig erreicht uns eine Anfrage des Arnstädter Stadtechos, ob wir
unsere Position zu ausgewählten Themen zur Veröffentlichung übersenden.
Wir haben uns entschieden, das regelmäßige Angebot abzulehnen. Und das
aus guten Grund, wie wir meinen. Unsere Antwort mit der Begründung der
Absage können Sie in unserem Offenen
Brief nachlesen.
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| Aktion
"Stolperstein" |
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Die
Stadtratfraktion DIE LINKE Arnstadt spendet auch in diesem Jahr zwei Sitzungsgelder
für die nächste Stolpersteinaktion in der Stadt Arnstadt. Die
nächsten Stolpersteine, durch die an die Ermorderung von jüdischen
MitbürgerInnen durch die deutschen Faschisten erinnert werden soll,
werden in Arnstadt am 10. Mai 2012 ab 10 Uhr auf dem Ried-Platz verlegt.
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07.05.2012
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| LINKE
bleibt bei der Forderung der Verlängerung für Ausschreibungsfrist |
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Der
Hauptausschuss der Stadt Arnstadt soll sich nach dem Willen der LINKEN
mit der Verlängerung der Ausschreibungsfrist für die Stelle
des Ersten Beigeordneten beschäftigten.
Der Bürgermeister der Stadt hat die Stelle des Ersten Beigeordneten
ohne Beteiligung des Stadtrates ausgeschrieben. Die festgesetzte Ausschreibungsfrist
endet bereits am 13. April 2012 und damit eine Woche vor der Bürgermeisterwahl.
Da der jetzige Bürgermeister aus dem Amt ausscheidet und somit in
jedem Fall ein neuer Bürgermeister gewählt wird, sollte dieser
am Ausschreibungs- und Auswahlverfahren nach Überzeugung der LINKEN
beteiligt werden. Zudem würden sich potenzielle Bewerberinnen und
Bewerber nur in Kenntnis des Ausgangs der Bürgermeisterwahl für
eine Bewerbung entscheiden, ist sich DIE LINKE sicher.
DIE LINKE will deshalb die Ausschreibungsfrist bis 31. Mai 2012 verlängern.
Da das Amt des Ersten Beigeordneten erst zum 1. Oktober 2012 neu zu besetzen
ist, ist durch die Verlängerung der Ausschreibungsfrist das ordnungsgemäße
Auswahl- und Besetzungsverfahren keineswegs gefährdet.
DIE LINKE wollte bereits zur Stadtratssitzung am 29. März 2012 einen
Beschlussantrag zur Fristverlängerung der Ausschreibung des Ersten
Beigeordneten stellen. Doch weil der Bürgermeister und der ehrenamtliche
Beigeordnete aus gesundheitlichen Gründen abwesend waren und der
Erste Beigeordnete persönlich von der Beschlussfassung betroffen
gewesen wäre, hätte die Stadtratssitzung wegen fehlender Sitzungsleitung
nicht stattfinden können. Deshalb hatte DIE LINKE ihren Antrag zurückgestellt
und eine mögliche Sonderstadtratssitzung angekündigt. Nach nochmaliger
Prüfung und Diskussion hält es DIE LINKE jetzt aber für
ausreichend, dass sich der Hauptausschuss mit der Sache beschäftigt.
Eine Sonderstadtratssitzung wäre zu aufwendig. Zudem ist nicht sicher,
ob nicht, wie zur Stadtratssitzung am 29. März 2012, erneut der Totalausfall
der Sitzungsleitung eintritt. Beim Hauptausschuss liegt die Stellvertretung
bei einem Stadtrat, so dass hier der Bürgermeister oder Beigeordnete
nicht zwingend teilnehmen müssten.
DIE LINKE hofft, dass die beantragte Hauptausschusssitzung umgehend stattfindet
und eine Mehrheit den Fristverlängerungsantrag unterstützt.
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02.04.2012
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| Proteste
zeigen Wirkung |
Der
Stadtrat Arnstadt hat die Entscheidung zum geplanten neuen Einkaufszentrum
an der Ichtershäuser Straße zunächst verschoben. Damit zeigen
die zahlreichen Proteste der Bürgerinnen und Bürger sowie der
Innenstadthändler Wirkung.
An der Ichtershäuser Straße und damit am Stadtrand will ein privater
Investor ein weiteres Einkaufszentrum mit fast 7.000 Quadratmetern Verkaufsfläche
errichten. Neben dem Ilm-Kreis-Center und dem Kauflandkomplex wäre
dies das dritte große Einkaufszentrum auf der grünen Wiese.
DIE LINKE im Stadtrat hat von Anfang an erhebliche Bedenken an diesem Vorhaben
geäußert. Die Handels- und Dienstleistungsstruktur der Innenstadt
wäre von diesem neuen Einkaufszentrum unmittelbar betroffen. DIE LINKE
fordert deshalb vom Bürgermeister eine aktivere Hinwendung zur Innenstadt
statt der Standortentwicklung für ein weiteres Einkaufszentrum. Seit
20 Jahren vertrauen insbesondere CDU und Pro Arnstadt auf die Wirkungsmechanismen
des freien Marktes. Zudem will die CDU die Innenstadt für noch mehr
Fahrzeugverkehr öffnen. Dieses Denken hat sich als Irrweg erwiesen.
Ohne Umdenken wird sich die Attraktivität der Innenstadt nicht verbessern.
DIE LINKE hat zahlreiche Vorschläge für die Entwicklung der Innenstadt
unterbreitet. Erst jüngst hat sie ein Markthallenprojekt im "Alten
E-Werk" und das Projekt "Kommunales Kino" im Stadtrat zur
Diskussion gestellt. Entscheidungen hierzu sind bisher nicht getroffen.
Zudem fordert DIE LINKE die Sperrung der Innenstadt für den Schwerlastverkehr.
Geprüft werden soll außerdem, ob die Erfurter Straße, die
Ritterstraße und der Schlossplatz verkehrsberuhigt gestaltet werden
können.
Zum geplanten Einkaufszentrum an der Ichtershäuser Straße hat
DIE LINKE eine Bürgerbefragung vorgeschlagen. Diese wurde im Stadtrat
jedoch abgelehnt.
Wie es nun mit dem geplanten Einkaufszentrum an der Ichtershäuser Straße
weitergeht, wird frühestens im Mai im Stadtrat diskutiert. |
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30.03.2012
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| LINKE
will Verlängerung der Ausschreibungsfrist für Beigeordnetenstelle
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"Der
neu zu wählende Bürgermeister der Stadt Arnstadt muss bei der
Besetzung der Stelle des Ersten Beigeordneten mitentscheiden können",
fordert Frank Kuschel, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Arnstädter
Stadtrat.
Ohne Beteiligung des Stadtrates hat der amtierende Bürgermeister
Hans-Christian Köllmer (Pro Arnstadt) die Stelle des Ersten Beigeordneten
im Thüringer Staatsanzeiger vom 19. März öffentlich ausgeschrieben.
Die Bewerbungsfrist endet bereits am 13. April und damit vor der anstehenden
Bürgermeisterwahl.
Da in jedem Fall ein neuer Bürgermeister gewählt wird, sollte
dieser auch die Chance erhalten, das Auswahlverfahren für die Besetzung
der Stelle des Ersten Beigeordneten mitbestimmen zu können. "Dies
ist jetzt nicht gewährleistet", ist der Linkspolitiker überzeugt.
DIE LINKE wird deshalb für die Stadtratssitzung am 29. März
einen Dringlichkeitsantrag
einreichen. "Uns geht es darum, dass die Ausschreibungsfrist zumindest
bis Ende Mai verlängert wird", betont Kuschel. Dies sei auch
für potenzielle Bewerber auf die Stelle des Ersten Beigeordneten
bedeutsam, "denn sie könnten bei der Verlängerung der Bewerbungsfrist
ihre Bewerbung auch von der Wahl des Bürgermeisters abhängig
machen".
Da die Stelle des Ersten Beigeordneten erst zum 1. Oktober neu zu besetzen
ist, würde eine Verlängerung der Bewerbungsfrist das Besetzungsverfahren
nicht gefährden.
Das öffentliche Ausschreibungsverfahren ist erforderlich, weil der
Vorschlag des Bürgermeisters auf Verzicht der Ausschreibung und sofortige
Wiederwahl des jetzigen Beigeordneten im Stadtrat nicht die notwendige
Mehrheit fand.
Die jetzt veröffentliche Ausschreibung vermittelt den Eindruck, als
sei diese auf den derzeitigen Stelleninhaber "zugeschnitten".
"Der Bürgermeister leistet damit dem jetzigen Beigeordneten
eher einem Bärendienst', statt ihm eine faire Chance in einem
transparenten Auswahlverfahren zu eröffnen", kritisiert Frank
Kuschel.
DIE LINKE schätzt die Arbeit des jetzigen Ersten Beigeordneten und
schließt seine Bestätigung im Amt nicht grundsätzlich
aus. Jedoch müssen aus Sicht der LINKEN der neue Bürgermeister
und der Stadtrat ein tatsächliches und nicht nur ein formelles Mitspracherecht
haben. "Bürgermeister Köllmer (Pro Arnstadt) bleibt sich
leider bis zum Schluss treu, ohne abzuwägen, welche Folgen für
die Zeit nach seinem Amtsausscheiden entstehen", so Kuschel abschließend.
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21.03.2012
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| LINKE
will Positionierung des Arnstädter Stadtrates für Zukunft der
Solarindustrie |
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DIE
LINKE im Stadtrat Arnstadt hält es für dringend erforderlich,
dass sich auch der Stadtrat zu den Sonderkürzungen bei den Einspeisevergütungen
für Solarstrom positioniert.
Diese Sonderkürzungen, die erst im Februar angekündigt wurden,
sollen im April 2012 zur Wirkung kommen. Die Einspeisevergütung für
Solarstrom wurde seit dem Jahr 2008 bereits halbiert. Nach geltendem Recht
sinkt die Förderhöhe ohnehin im Jahr 2012 um knapp 30 Prozent
und erreicht im nächsten Jahr das Niveau der Vergütung von Offshore-Wind-Anlagen.
Die jetzt angekündigten Sonderkürzungen bremsen jedoch den Zubau
von Photovoltaikanlagen gerade jetzt aus. Dies entspricht ganz offensichtlich
den Interessen der fossil-nuklearen Energiewirtschaft und ist gesellschaftspolitischer
Irrsinn.
Die vernünftige Dezentralisierung und Demokratisierung der Stromerzeugung
als Kernelemente einer sozial-ökologischen Energiewende würde
zudem nachhaltig torpediert.
Neben der Höhe der von der Bundesregierung geplanten Sonderkürzungen
ist auch der Zeitpunkt indiskutabel. Knapp vier Wochen nach Vorliegen
des Gesetzentwurfs der Koalitionsfraktionen sollen die Fördersätze
zusätzlich gekürzt werden. Dieses Vorgehen seitens der Bundesregierung
ist nicht nur hektisch und planlos, sondern schlicht verantwortungslos.
Die Kürzungspläne der Bundesregierung sind exakt das Gegenteil
von dem, was seit Monaten von der hiesigen Solarindustrie zu Recht gefordert
wird, nämlich Planungs- und Investitionssicherheit.
Mutwillig gefährdet die Bundesregierung nach Überzeugung der
LINKEN im Stadtrat Arnstadt damit auch tausende Arbeitsplätze in
der Region Arnstadt und im Industriegebiet Erfurter Kreuz. Dort haben
sich zahlreiche Produzenten von Photovoltaikprodukten angesiedelt, die
unmittelbar von den Kürzungsplänen betroffen wären.
Die Bundesregierung setzt mit ihren Kürzungsplänen die positive
Entwicklung der Solarwirtschaft in der Arnstädter Region mit einem
Federstrich aufs Spiel. Die Solarwirtschaft leidet schon jetzt unter den
Sonderkürzungsplänen der Bundesregierung. Die Stimmung in diesem
Wirtschaftszweig hat sich rapide verschlechtert, Bankkredite werden storniert,
Bestellungen widerrufen, Absatzwege brechen weg, aber auch die installierenden
Kleinbetriebe trifft es hart. Diese bleiben auf ihren schon bestellten
Waren sitzen, die Auftragsbücher sind leer.
DIE LINKE im Arnstädter Stadtrat fordert, dass für Arnstadt
und das Erfurter Kreuz diese verheerende Entwicklung verhindert werden
muss. Vor allem gilt es, bevorstehende Ketteninsolvenzen beim produzierenden
wie auch beim verarbeitenden Solargewerbe abzuwenden. Zwanzig Jahre nach
der ersten Deindustrialisierung des Ostens wäre ein abermaliger Niedergang
eines ganzen Industriezweigs für die Menschen und die Entwicklung
unserer Region ein schwerer Schlag.
Der Arnstädter Stadtrat muss sich dazu klar positionieren und dazu
beitragen, diese Entwicklung abzuwenden.
Diese Positionierung ist auch deshalb notwendig, weil sich unmittelbare
und mittelbare Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Arnstadt ergeben
oder zumindest ergeben können.
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14.03.2012
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| Frank
Kuschel: Stadt.Rundgang "barrierefrei" |
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Mit
einer Reihe thematischer Stadtrundgänge wollen DIE LINKE. und ihr
Bürgermeisterkandidat Frank Kuschel die Stadt Arnstadt aus verschiedenen
Blickwinkeln betrachten.
Nach dem Stadtrundgang "Stadtentwicklung zwischen Tradition und Moderne"
nehmen die GenossInnen am kommenden Donnerstag (15.03.2012) die Innenstadt
aus der Sicht von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen
in den Blick.
"Nicht nur für Menschen mit Behinderungen, auch für ältere
Leute oder Eltern und Großeltern mit kleinen Kindern gibt es im
Stadtzentrum Hürden, die man, ist man "gut zu Fuß",
meist gar nicht bemerkt.", so Frank Kuschel, der sich als Kommunalpolitiker
"gerade auch für diejenigen versteht, deren Interessen bisweilen
zu kurz kommen oder nicht offensiv nachgefragt werden" versteht.
"Wir haben einen kleinen Stadtrundgang vorbereitet, der solche Hürden
aus unserer Sicht benennen soll. Aber für weitere Hinweise sind wir
natürlich dankbar, deshalb sind Interessierte auch herzlich willkommen,
uns bei diesem Stadt.Rundgang zu begleiten.", lädt Stadtvorsitzende
Berninger ein.
Der Stadt.Rundgang "barrierefrei" beginnt um 15 Uhr am Arnstädter
Hopfenbrunnen. Im Anschluss (gegen 18 Uhr) soll der Rundgang in einem
Stadt.Gespräch im LinXX.Treff in der Zimmerstraße 6 ausgewertet
werden. Frank Kuschel: "Unser Ziel ist natürlich, daraus dann
auch konkrete kommunalpolitische Initiativen für die städtische
Politik zu besprechen."
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13.03.2012
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| Keine
Besserung für problematisches Teilstück der Angelhäuser Straße |
Das
Straßenproblem in Angelhausen/Oberndorf bleibt weiter bestehen. Der
Stadtrat hat einen Beschlussvorschlag zur Sanierung der Glockengasse und
Angelhäuser Straße abgelehnt. Die Entscheidung war knapp, aber
eindeutig. Während 11 Stadträte für die Sanierung stimmten,
waren 13 dagegen und 3 enthielten sich der Stimme. Damit war die Beschlussvorlage
der Fraktion Die Linke gekippt.
Arnstadt. Die Linken hatten darin begründet, dass die "benannten
Straßenbaumaßnahmen unbestritten notwendig sind". Allerdings
wurden diese in den letzten Jahren zwar immer wieder ins Gespräch gebracht,
doch ohne Erfolg. Knappe Finanzen waren stets der Grund für immer neue
Verschiebungen.
Linke-Fraktionschef Frank Kuschel nutzte noch ein anderes Argument, um die
Vorlage für Angelhausen durchzubringen. Im Herbst vorigen Jahres habe
die Stadt über eine außerplanmäßige Ausgabe die Sanierung
eines Teilabschnittes des Rehestädter Weges vorgenommen. Die Bestätigung
der Ausgabe von 150 000 Euro erfolgte erst nach Abschluss der Maßnahmen
durch den Finanzausschuss, heißt es in der Vorlage. "Damit hat
die Stadtverwaltung den Nachweis erbracht, dass es durchaus möglich
ist, eine dringende Straßensanierung trotz angespannter Haushaltslage
zu realisieren", so Kuschel in seinem Beschlussvorschlag. Deshalb wollte
die Linke nun für Angelhausen auch die Aufpflasterung auf problematischen
Abschnitten im Jahr 2012 durchsetzen, scheiterte aber im jüngsten Stadtrat
damit.
Der Grund für die mehrheitliche Ablehnung wurde insbesondere in den
unklaren Kosten gesehen. Was es genau kostet sei nicht sicher. So zeigte
Stadtrat Georg Bräutigam durchaus Verständnis und sprach sich
sogar für eine Reparatur in diesem Jahr aus, aber die Kosten seien
ein Unsicherheitsfaktor, auch wenn der Ortschaftsrat die Reparatur sehr
gern möchte.
Um Geduld bat schließlich auch Ulrich Böttcher. Der 1. Beigeordnete
leitete zu diesem Zeitpunkt die Stadtratssitzung. Er bat um Aufschub bis
in den März, wenn der Haushalt klarer gefasst ist. Dann müsse
das Straßenproblem nochmal auf die Tagesordnung.
Ortsteilsbürgermeister Hans-Werner Trefflich, der auch Stadtrat in
Arnstadt ist, hielt sich lange zurück. Dann ergriff er aber doch das
Wort und schilderte die bestehenden Schwierigkeiten. "Neunzig Prozent
der Angelhäuser Straße sind in Ordnung, damit können wir
leben, es geht im Grunde genommen nur um 100 Meter, die uns immer wieder
Probleme machen", so Trefflich. Ganze 10 Jahre müsse sich der
Ortschaftsrat nun schon damit herumschlagen und wird immer wieder vertröstet,
so Trefflich weiter. Wenn Autos über das problematische Stück
fahren spritzen Wasser und Schlamm vier Meter hoch an die Fassaden der Häuser,
erklärte der Ortschef dem Stadtrat. Das sei eine Sauerei, die endlich
behoben werden muss. |
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Thüringer
Allgemeine vom 27.02.2012
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| Arnstädter
Stadtratsfraktionen müssen ins Wirtshaus! |
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Es
bleibt dabei: Die Fraktionen im Stadtrat Arnstadt haben keinen Zugang
zum Rathaus. Fraktionssitzungen und Veranstaltungen der Fraktionen müssen
weiterhin außerhalb des Arnstädter Rathauses stattfinden. Diese
Position des Bürgermeisters Hans-Christian Köllmer (Pro Arnstadt)
wurde nun auch durch das Verwaltungsgericht Weimar bestätigt. Nachdem
der Bürgermeister den Antrag der Stadtratsfraktion der LINKEN, am
28. Februar 2012 im Rathaus eine kommunale Fachtagung zur Stadtgestaltung
durchführen zu können, abgelehnt hatte, klagte die Fraktion
dagegen beim Verwaltungsgericht in Weimar.
Die Fraktionsklage der LINKEN wurde jedoch zumindest im Eilverfahren abgelehnt.
Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass sich nach der
Rechtslage in Thüringen Stadträte zwar zu einer Fraktion zusammenschließen
können, jedoch haben die Fraktionen keinen Rechtsanspruch auf Sach-
und Finanzmittel. Insofern können die Fraktionen auch keine Räume
im Rathaus zur Nutzung beanspruchen. Inwieweit Fraktionen ein Rathaus
nutzen können, entscheidet immer der Bürgermeister, wobei der
Stadtrat hier beteiligt werden kann aber nicht muss.
Und der Arnstädter Bürgermeister will eben die Fraktionen nicht
im Rathaus haben.
Das Rathaus ist auch keine öffentliche Einrichtung, selbst wenn Bürgerinnen
und Bürger es betreten dürfen. Für die Richter ist das
Rathaus für die Verwaltung da und der Bürgermeister als Chef
der Verwaltung übt das Hausrecht aus.
Die Richter verwiesen darauf, dass die Stadtratsfraktionen ins Wirtshaus
gehen können, zumal die Arnstädter Stadtratsfraktionen sogar
im begrenzten Umfang Finanzmittel zur Verfügung haben.
Die Stadtratsfraktion der LINKEN wird nun entscheiden, ob sie den Rechtsstreit
beim Verwaltungsgericht fortsetzt. Aus Sicht der LINKEN ist es politisch
inakzeptabel, dass Fraktionen im Rathaus selbst nicht agieren dürfen
und über die Nutzung des Rathauses ausschließlich der Bürgermeister
entscheidet. Unverständlich ist aber auch, dass die Fraktionen von
CDU, SPD, Pro Arnstadt und Bürgerforum/FDP im Stadtrat die Position
des Bürgermeisters teilen und somit das Rathaus zum fraktionsfreien
Raum erklärten. Für die LINKE ist das Rathaus auch der Ort des
kommunalpolitischen Streites und der Entscheidungsfindung. Eine zunehmende
Entpolitisierung der Kommunalpolitik wird auch die kommunale Demokratie
insgesamt bescheiden. Der Bürgermeisterkandidat der LINKEN Frank
Kuschel wird im Fall seiner Wahl das Rathaus auch den Stadtratsfraktionen
zur Verfügung stellen.
Die geplante Fachtagung der Stadtratsfraktion der LINKEN "Stadtentwicklung
im Spannungsfeld von Tradition und Moderne" am 28. Februar 2012 um
16 Uhr findet nun im Hotel "Goldene Henne" statt. Interessenten
sind herzlich willkommen und zur Diskussion eingeladen.
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21.02.2012
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| Linksfraktion
will Bürgermeinung |
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Mit
ihrem Antrag, zum geplanten Bau eines Einkaufszentrums in der Ichtershäuser
Straße eine BürgerInnenbefragung durchzuführen, ist die
Stadtratsfraktion der LINKEN am vergangenen Donnerstag im Stadtrat gescheitert.
"Dennoch ist uns an der Meinung der EinwohnerInnen und Gäste
Arnstadts sehr gelegen. Wir werden deshalb nun unsere Möglichkeiten
nutzen, um die Meinungen der Menschen zur Frage der Einkaufsmöglichkeiten
auf der grünen Wiese' zu erfahren.", so Sabine Berninger,
Stadtvorsitzende.
Den
Beginn macht DIE LINKE. mit einem Infostand am kommenden Dienstag. Neben
den Fragen Halten Sie den Bau eines Einkaufszentrums in der Ichtershäuser
Straße für erforderlich? Oder soll sich die Stadt nicht vielmehr
auf die Belebung der Handelsstruktur im Stadtzentrum konzentrieren?' "wollen
wir auch zu den in der Stadtratsdebatte geäußerten grundsätzlichen
Bedenken gegen diese Form der Bürgerbeteiligung und gegen die angebliche
Ohnmacht des Stadtrates im Planungsverfahren informieren.", so Fraktionsvorsitzender
Frank Kuschel.
DIE
LINKE. hatte neben der Befragung auch EinwohnerInnenversammlungen angeregt,
in denen über das Für und Wider eines neuen Einkaufszentrums
hätte informiert und diskutiert werden können, auch dieses Ansinnen
war von der Stadtratsmehrheit zurückgewiesen worden. "DIE LINKE
sieht dieses geplante Einkaufzentrum am Stadtrand kritisch, weil erhebliche
Auswirkungen auf die Handelsstruktur im Stadtzentrum nicht auszuschließen
sind. Neben dem Infostand werden wir auch das Internet für diese
Debatte nutzen, über unseren facebook-account und unsere homepage
(www.die-linke-arnstadt.de.", kündigte Frank Kuschel an.
Der
Infostand findet am Dienstag, 21. Februar 2012, in der Zeit von 10 bis
12 Uhr am Arnstädter Hopfenbrunnen statt.
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17.02.2012
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| Frank
Kuschel beginnt den Bürgermeisterwahlkampf in Arnstadt |
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Noch
knapp drei Monate, dann wird in Arnstadt ein neuer Bürgermeister gewählt.
Von den derzeit fünf Kandidaten ist Frank Kuschel (Linke) der erste, der
mit Informationen zu seinem Wahlkampf an die Öffentlichkeit tritt. In
einem Pressegespräch sagte Kuschel selbstbewusst: "Ich rechne mir Chancen
aus, im ersten Wahlgang zum Bürgermeister gewählt zu werden".
Arnstadt.Als größten Konkurrenten sieht er Georg Bräutigam (Pro Arnstadt).
Der könne am ehesten noch vom Amtsbonus des aus Altersgründen nicht mehr
antretenden Bürgermeister Hans-Christian Köllmer (Pro A) profitieren.
Grundsätzlich hat Kuschel vor, zwar deutlich zu machen, dass er der konsequenteste
Gegenentwurf zum "System Köllmer" sei. "In erster Linie mache ich aber
Wahlkampf für mein Angebot", so der Linke-Politiker. Das beinhalte Ideen
für die Innenstadtgestaltung und das Verkehrskonzept ebenso wie für die
Einbindung der Ortsteile. Mehr Demokratie und Bürgerbeteiligung hat er
sich auf die Fahnen geschrieben.
Mit Informationsständen im Februar will Frank Kuschel seinen Wahlkampf
eröffnen, den er mit einem mobilen Wahlbüro auch in die Ortsteile und
über das soziale Netzwerk Facebook auch in die virtuelle Welt ausdehnen
möchte.
Ihm komme es auf den Dialog an, mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit Unternehmen
und auch mit den anderen im Stadtrat vertretenen Parteien und Wählervereinigungen
an.
"Kuschel kann, Kuschel macht" das Motto steht über dem Wahlkampf des Mannes,
der seit 2003 in Arnstadt lebt. Es soll darauf hindeuten, dass der Politiker
in Sachen Kommunalpolitik ein gestandener Mann ist. Kuschel setzt sich
seit Jahren für gerechte Kommmunalabgaben ein, als Stadtrat sitzt er auch
im Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft.
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Thüringer
Allgemeine vom 26.01.2012
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| Arnstädter
LINKE für Kooperation mit Umlandgemeinden |
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"Nach
Überzeugung der Arnstädter LINKEN schwächt die geplante Fusion der Wachensenburggemeinde
und der Gemeinde Ichtershausen die Region. Eine intensivere Kooperation
zwischen der Stadt Arnstadt und den Umlandgemeinden würde hingegen die
Leistungskraft aller beteiligten Kommunen stärken", erklärt der Fraktionsvorsitzende
der LINKEN im Stadtrat Arnstadt, Frank Kuschel.
Bereits vor mehreren Wochen hat DIE LINKE Arnstadt im Stadtrat einen diesbezüglichen
Beschlussantrag zu möglichen Gebietsreformen in der Region eingebracht.
Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in den Hauptausschuss verwiesen.
DIE LINKE schlägt dabei die Schaffung eines kommunalen Regionalverbandes
vor. Dem Verband könnten neben Ichtershausen, der Wachsenburggemeinde
und Arnstadt auch die Wipfratalgemeinde, Gossel und die Stadt Plaue angehören.
Bei diesem Modell bleiben die beteiligten Kommunen selbständig. Es werden
jedoch einzelne Verwaltungsaufgaben gemeinsam wahrgenommen. Zudem könnten
gemeinsame kommunale Unternehmen gegründet werden. "Dieses Modell wahrt
die Interessen der Beteiligten und nimmt auch Rücksicht auf Befindlichkeiten
und Ängste", ist der Linkspolitiker überzeugt.
Es ist bedauerlich, dass die beiden Bürgermeister der Wachsenburggemeinde
und der Gemeinde Ichtershausen öffentlich behaupten, als würden alle Fraktionen
im Stadtrat Arnstadt die Eingemeindung nach Arnstadt fordern. "DIE LINKE
sieht die Notwendigkeit dieser Eingemeindung nicht, auch weil in der Folge
die Landeszuweisungen um rund 2,5 Millionen Euro gekürzt würden", stellt
Frank Kuschel klar. Dieses Geld geht der Region verloren.
Auch der Vorwurf der beiden Bürgermeister, dass es keine Gespräche mit
ihnen gebe, ist haltlos. Es gibt laufende Gespräche, nicht nur auf Ebene
der Verwaltungen. Die Ortsverbände der LINKEN kooperieren ebenfalls sehr
eng. "Die Verantwortlichen in der Wachsenburggemeinde und in Ichtershausen
müssen nun entscheiden, ob sie an ihrem Projekt der Gemeindefusion festhalten
oder den Vorschlag der LINKEN aufgreifen", so Frank Kuschel abschließend.
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20.01.2012
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| Stadtverwaltung
untätig - Ausstellung ausgebucht |
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Fünf
Wochen ist es jetzt her, dass der Arnstädter Stadtrat einen bereits 20
Monate alten Beschluss bekräftigte und "angesichts der seit Anfang des
November 2011 offenbar gewordenen Gewalttaten eines rechtsterroristischen
Netzwerkes … den Bürgermeister auf(forderte), den am 15. April 2010
… gefassten Beschluss des Stadtrates zur Präsentation der Wanderausstellung
‚Opfer rechter Gewalt' im Rathaus der Stadt Arnstadt nun endlich
umzusetzen und dies nicht länger zu verweigern."
Beim Verein "Opferperspektive e.V." nachgefragt, musste DIE LINKE. Arnstadt
nun zur Kenntnis nehmen, dass die Stadtverwaltung mehr als einen Monat
lang keinen Versuch unternommen hat, den Beschluss umzusetzen. "Es wurde
noch nicht einmal nach freien Ausstellungsterminen gefragt, und das, obwohl
der Stadtrat deutlich eine Frist gesetzt hatte - nämlich bis zum Ende
des ersten Quartals.", so Stadtvorsitzende Sabine Berninger.
"Nun ist das passiert, was Herrn Köllmer und andere Gegner des Beschlusses
- namentlich die Pro Arnstadt-Ratsmitglieder Buchtzik und Garcia hatten
gegen den Beschluss gestimmt und sich damit erneut offen zu ihrer Einstellung
bekannt - diebisch freuen wird: die Ausstellung ist ausgebucht."
Enttäuscht zeigt sich Berninger "dieses Mal insbesondere vom amtierenden
Bürgermeister Herrn Böttcher, von dem ich erwartet hatte, dass er Stadtratsbeschlüsse
ernster nimmt als Köllmer. Und von dem ich angenommen hatte, dass er die
Intention der Stadtratsmehrheit (dass es Arnstadt gut zu Gesicht stünde,
über rechtsextrem und rassistisch motivierte Gewalt aufzuklären) teilt.
Berninger und der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat Frank Kuschel
wollen trotz dieses Rückschlages am Beschluss festhalten und ihn "notfalls
eben zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen. Diese Ausstellung wird im Rathaus
gezeigt werden." Für alle Fälle haben sie die "Opferperspektive e.V. gebeten,
sie zu informieren, falls einer der gebuchten Veranstalter abspringt.
Kuschel kündigte zudem an, die Kommunalaufsicht über diese erneute Pflichtverletzung
des Bürgermeisters zu informieren und aufzufordern, die Beschlussumsetzung
durchzusetzen.
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12.01.2012
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| Investor
für neues Einkaufszentrum und Stadtverwaltung informieren Stadtrat unzureichend |
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Auf
dem Gelände des ehemaligen "Zerlithwerkes Arnstadt" in der Ichtershäuserstraße
muss nicht zwingend ein weiteres großflächiges Einkaufszentrum entstehen,
so wie dies der Investor und die Stadtverwaltung gegenüber dem Stadtrat
erklärt haben", stellt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat,
Frank Kuschel, klar.
Auf Antrag des Investors hat der Stadtrat Arnstadt am 8. Dezember 2011
einen Aufstellungsbeschluss für den Bau eines weiteren Einkaufszentrums
in der Ichtershäuserstraße gefasst. Gegenüber den Stadträten wurde dabei
erklärt, dass der Stadtrat keine Möglichkeit hätte, dieses Bauvorhaben
zu verhindern. Begründet wurde dies mit angeblichen Vorgaben des Landes
im Zusammenhang mit der Förderung der Sanierung der betreffenden Grundstücksflächen.
Demnach hätte das Land die Schaffung weiterer Verkaufseinrichtungen auf
diesen Flächen als Förderungsvoraussetzungen festgeschrieben. Auf Anfrage
der Landtagsabgeordneten der LINKEN Sabine Berninger und Frank Kuschel
hat die Landesregierung nun mitgeteilt, dass es eine solche Beschränkung
auf Verkaufseinrichtungen nicht gibt.
Die Sanierung der Grundstücke in der Ichtershäuserstraße wurde durch das
Land mit rund 12,3 Millionen EUR gefördert. Dabei wurde die Auflage erteilt,
dass bis zum 31. Dezember 2012 auf diesen Flächen Investitionen von rund
2,6 Millionen EUR getätigt werden müssen. Dabei sind mindestens 25 neue
Arbeitsplätze zu schaffen. Welche Investitionen dabei getätigt werden,
entscheidet aber letztlich die Stadt Arnstadt. Keinesfalls muss es sich
um weitere Verkaufseinrichtungen handeln. Sollten bis Ende 2012 keine
Investitionsmaßnahmen realisiert sein oder die neuen Arbeitsplätze nicht
geschaffen werden, droht die Rückforderung der gezahlten Sanierungsfördermittel.
Es stellt sich nun die Frage, weshalb der Investor und die Stadtverwaltung
ausschließlich die Nutzung der Flächen für Verkaufseinrichtungen und Tourismus
thematisiert haben und dabei dem Stadtrat andere Nutzungsmöglichkeiten
nicht zugestanden wurden.
Ein weiteres Einkaufszentrum in der Ichtershäuserstraße wird nach Überzeugung
der LINKEN Auswirkungen auf die Handels- und Dienstleistungsstruktur der
Innenstadt haben. Dabei will die LINKE das Investitionsvorhaben in der
Ichtershäuserstraße überhaupt nicht völlig blockieren. "Jedoch muss sich
das Vorhaben in die bestehende Handels- und Dienstleistungsstruktur der
Stadt einpassen", fordert Frank Kuschel.
Wenn in der Ichtershäuserstraße ein Elektrofachmarkt, ein Kino und eine
Jugendherberge entstehen würden, wird dies von der LINKEN begrüßt. Doch
diesbezügliche Vorschläge wurden von einer Stadtratsmehrheit auf Verlangen
der Stadtverwaltung abgelehnt. Damit besteht die Gefahr, dass nun in diesem
Bereich weitere konkurrierende Handelseinrichtungen entstehen und das
Handelsangebot der Innenstadt weiter belasten.
Noch stehen endgültige Entscheidungen im Stadtrat aus. "Die LINKE wird
im weiteren Bauplanungsverfahren dafür eintreten, dass in der Ichtershäuserstraße
kein weiteres Einkaufzentrum um jeden Preis und zu Lasten der Innenstadt
entstehen wird", so der Linkspolitiker. Der LINKEN geht es dabei um ein
ausgewogenes Verhältnis zwischen den städtischen Entwicklungsinteressen
und den wirtschaftlichen Interessen des Investors. Nachdem die Landesregierung
klargestellt hat, dass auch eine andere wirtschaftliche Nutzung der Grundstücke
möglich ist, muss sich der Stadtrat nochmals positionieren. "Überlegenswert
wäre in diesem Zusammenhang, hier auch umfassend die Bürgerinnen und Bürger
in die Entscheidungsfindung einzubeziehen", so Frank Kuschel abschließend.
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28.12.2011
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| Wohngebiet
"Rabenhold" nicht aus dem Blick verlieren |
Um
einer weiteren Verunsicherung der Bewohner zu begegnen und das Image des
Wohnquartiers zu verbessern, muss umgehend ein öffentlicher Dialog zu den
Perspektiven des Wohngebietes "Rabenhold" geführt werden.
DIE LINKE im Stadtrat wird hierzu den Bürgermeister auffordern, zeitnah
im Wohngebiet eine öffentliche Einwohnerversammlung durchzuführen. Dabei
sollen auch die Bewohner des Wohngebietes ihre Vorstellungen zur Zukunft
des "Rabenhold" vorstellen können.
In den Dialog müssen alle Beteiligten einbezogen werden, so die beiden großen
Wohnungsunternehmen die VWG und WBG, die Stadtwerke als Versorger, der Landkreis
als Schulträger, die Träger der sozialen Infrastruktur vor Ort sowie die
Stadtplaner.
Mit Sorge muss die LINKE feststellen, dass die einzelnen Beteiligten offenbar
völlig unterschiedliche Vorstellungen von der Perspektive des "Rabenhold"
haben. Während die Wohnungsgenossenschaft zur Zeit weitere Sanierungsmaßnahmen
zum dauerhaften Erhalt des Wohnungsbestandes plant, will sich die kommunale
Wohnungsgesellschaft offenbar in der Zukunft aus dem Wohngebiet vollständig
zurückziehen.
Der Landkreis hat über 5 Millionen EUR in den Schulstandort im Wohngebiet
"Rabenhold" finanziert. In einem hervorragenden Zustand ist auch die soziale
Infrastruktur mit Kindertagesstätte, Jugendclub und Seniorenbetreuung.
Aus Sicht der LINKEN hat das Wohngebiet alle Voraussetzungen für einen dauerhaften
Bestand und eine weitere Aufwertung. Dies schließt keinesfalls notwendige
Veränderungen beim Wohnungsbestand aus. Jedoch ist die Entwicklung dieses
Wohngebietes kein Selbstläufer. Offenbar hat der Bürgermeister das Wohngebiet
in den letzten Jahren aus dem Blick verloren. Dies muss sich ändern.
Während des Treffens der Fraktionsvorsitzenden aus dem Stadtrat Arnstadt
am 20. Dezember 2011 wird die LINKE den Antrag zur Durchführung einer Einwohnerversammlung
im Wohngebiet "Rabenhold" offiziell dem Bürgermeister übergeben. Im Anschluss
an die Einwohnerversammlung soll nach den Vorstellungen der LINKEN die Arbeitsgruppe
"Stadtentwicklung" den Diskussionsprozess zu den Perspektiven des Wohngebietes
"Rabenhold" moderierend koordinieren. |
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15.12.2012
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| Eingemeindung
von Ichtershausen nach Arnstadt derzeit kein Thema für DIE LINKE |
Entgegen
der Darstellung in einem Kommentar "Zu spät" in der Lokalausgabe "Ilm-Kreis"
des "Freien Wort" vom 13. Oktober 2011 ist die Eingemeindung von Ichtershausen
nach Arnstadt für die Arnstädter LINKE gegenwärtig kein Thema. Vielmehr
setzt die Arnstädter LINKE auf eine verstärkte Kooperation zwischen Ichtershausen
und Arnstadt, um so die gesamte Region zu stärken.
Im genannten Kommentar wird behauptet, dass auch die Arnstädter LINKE sowie
der Bürgermeister Christian Köllmer (Pro Arnstadt) die Eingemeindung von
Ichtershausen nach Arnstadt anstreben. Zudem wird behauptet, dass die Arnstädter
LINKE in Person des Bürgermeisterkandidaten Frank Kuschel die von Köllmer
auf den Weg gebrachte Bürgerbefragung unterstützt.
Würde gegenwärtig Ichtershausen nach Arnstadt eingemeindet, würden aufgrund
der Steuerkraft von Ichtershausen die Landeszuweisungen um 2,5 Millionen
EUR pro Jahr sinken. Es macht aus Sicht der LINKEN also derzeit keinen Sinn,
über diese Eingemeindung weiter nachzudenken. Da die LINKE die Stärkung
der gesamten Region verfolgt, werden Kooperationsmaßnahmen favorisiert.
Die vom Arnstädter Bürgermeister Köllmer auf den Weg gebrachte Bürgerbefragung
sieht die LINKE ebenso kritisch wie die zuvor gelaufene Bürgerbefragung
in der Wachsenburggemeinde und in Ichtershausen. Eine Bürgerbefragung ist
ein hohes demokratisches Gut und es darf deshalb nicht für kommunale Entscheidungen
instrumentalisiert werden, deren Umsetzung mehr als fraglich ist. DIE LINKE
würde eine Bürgerbefragung unterstützen, die tatsächlich die unterschiedlichen
Varianten für Gemeindeneugliederungen und deren Folgen zum Inhalt hätte.
Doch dies war weder bei der bereits abgeschlossenen Bürgerbefragung in der
Wachsenburggemeinde und in Ichtershausen der Fall und ist auch leider in
der Arnstädter Befragung nicht beinhaltet. |
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13.10.2011
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| Bürgerinnen
und Bürger haben Anspruch auf umfassende Informationen. |
DIE
LINKE aus den Ortsverbänden Arnstadt, Ichtershausen und Wachsenburggemeinde
begrüßen es ausdrücklich, dass die Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang
mit geplanten Gemeindefusionen im nördlichen Ilm-Kreis befragt werden sollen.
Dieses Instrument der direkten Bürgerbeteiligung ist ein hohes Gut. Umso
bedeutsamer ist es daher, dass bei der geplanten Bürgerbefragung die Bürgerinnen
und Bürger umfassend informiert werden. Es erscheint problematisch, wenn
bei der Befragung nur eine Antwortoption "Ja" oder "Nein" ermöglicht werden
soll. Vielmehr ist es anzuraten, dass den Bürgerinnen und Bürger mehrere
Varianten der Gemeindeneugliederung zur Befragung vorgelegt werden. Für
die künftigen kommunalen Verwaltungsstrukturen im nördlichen Ilm-Kreis gibt
es verschiedene Modelle. Die kommunalen Akteure aus den beteiligten Städten
und Gemeinden sind aufgefordert, den Bürgerinnen und Bürgern zu den einzelnen
Modellen die Vor- und eventuelle Nachteile sachlich offen zu legen. DIE
LINKE wird hierzu im Stadtrat Arnstadt und den Gemeinderäten Ichtershausen
und Wachsenburggemeinde entsprechende Anträge stellen.
Ziel möglicher Gemeindeneuordnungen muss eine Stärkung der gesamten Region
und Erschließung neuer Potenziale für die wirtschaftliche Entwicklung sein.
Zudem geht es um die Stärkung der Leistungsfähigkeit der Kommunalverwaltung
und eine noch stärkere Bürgerorientierung. Die kulturelle Identität der
Ortschaften gilt es zu erhalten.
Die gegenwärtigen Diskussionen werden dadurch erschwert, dass die Landesregierung
bisher noch kein Leitbild für die künftige Gestaltung der Landes- und Kommunalbehörden
entwickelt und veröffentlicht hat. Dadurch besteht die Gefahr, dass kommunale
Entscheidungen, die auch die Unterstützung durch eine Mehrheit der Bevölkerung
haben, durch das Land nicht bestätigt werden. Die weitere Beschädigung der
Demokratie wäre die Folge.
DIE LINKE im Stadtrat Arnstadt und in den Gemeinderäten Ichtershausen und
Wachsenburggemeinde wird sich im weiteren Diskussions- und Entscheidungsprozess
regelmäßig abstimmen und hierzu weitere Treffen durchführen.
Martina
Renner, Frank Kuschel, Günter Stecklum
DIE LINKE Wachsenburggemeinde, Arnstadt, Ichtershausen
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23.08.2011
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| Es
geht um die Stärkung der Region |
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"Im
Ergebnis möglicher Gemeindeneugliederungsmaßnahmen im nördlichen Ilm-Kreis
müssen leistungsfähigere Gemeinden und Städte entstehen, die noch stärker
bürgerorientiert sind", fordert der Vorsitzende der Stadtratsfraktion
DIE LINKE Arnstadt Frank Kuschel.
Im Blick muss dabei nach Überzeugung der LINKEN die gesamte Region stehen
und nicht nur die einzelne Gemeinde. Die Gemeinden und Städte müssen ihr
Konkurrenzdenken überwinden und stärker auf Kooperation setzen.
"Gemessen an diesen Grundsätzen ist die geplante Fusion von Ichtershausen
und der Wachsenburggemeinde kritisch zu hinterfragen", so Frank Kuschel.
"Diese Fusion bringt nur scheinbar Vorteile für die Region. Vielmehr überwiegen
die Risiken und die vorhandenen Potenziale der Region werden nicht vollständig
erschlossen. Unverkennbar und trotz Dementis würde die Fusion von Ichtershausen
und der Wachsenburggemeinde die Entwicklung des Mittelzentrums Arnstadt
berühren und wenn nicht zwingend schwächen, so doch auch keinesfalls stärken."
Ob die gegenwärtigen Probleme der Wachsenburggemeinde und von Ichtershausen
durch die Fusion dauerhaft gelöst werden, ist zudem zweifelhaft. Die Finanzlage
der Wachsenburggemeinde gilt als angespannt, wofür auch das Land mit seiner
Zuweisungspolitik eine Mitverantwortung trägt. Die angedachte Fusion wird
jedoch nicht zwingend zu mehr Landeszuweisungen führen. Auf Grund der
Steuereinnahmen von Ichtershausen würden sich die bisherigen Landeszuweisungen
an die Wachsenburggemeinde infolge der Anrechnung sogar reduzieren. Werden
die Pläne der Landesregierung Wirklichkeit, muss zudem Ichtershausen ab
2012 eine sogenannte Reichensteuer an das Land abführen. 30% der über
dem Durchschnitt liegenden Steuereinnahmen müsste Ichtershausen dann an
das Land zahlen. Ichtershausen sieht sich zudem noch eine Rückforderung
des Landes in Höhe von rund 2 Millionen EUR im Zusammenhang mit der Vermarktung
des Gewerbegebietes "Thörey" konfrontiert. Auch hat Ichtershausen in den
letzten Jahren eine Reihe von gemeindlichen Einrichtungen neu geschaffen,
deren Bewirtschaftung steigende Kosten verursacht.
Die von Ichtershausen an die Wachsenburggemeinde gemachten Zusagen hinsichtlich
einer Außenstelle des Einwohnermeldeamtes in Holzhausen, einer Außenstelle
der Bibliothek und der Bauhofstruktur ließen sich auch in Kooperation
mit Arnstadt verwirklichen.
DIE LINKE verkennt natürlich nicht, dass es zu Arnstadt aus den Umlandgemeinden
gewisse Vorbehalte gibt. "Hier setzt die LINKE auf Dialog und sachliche
Abwägung", so der Fraktionsvorsitzende der LINKEN.
Kuschel informiert abschließend, dass sich am 22. August 2011 Vertreterinnen
und Vertreter der LINKEN aus Ichtershausen, der Wachsenburggemeinde und
Arnstadt zu einer Diskussionsrunde treffen und dabei Positionen und das
weitere Vorgehen diskutieren und abstimmen.
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17.08.2011
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Kreisverband -Ilmkreis
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Save me Arnstadt
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Kampagne zur Wahl
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Stadt Arnstadt
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[ aktualisiert am
21-Mai-2012
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